Japans Top-Ten-Publisher

Samstag, 8. März 2008

Die folgenden Publisher haben im letzten Jahr die meisten Spiele ausgeliefert. Anm: Pokémon gehört auch zu Nintendo, wird aber separat aufgeführt.
1. Nintendo: 23.520.000 St.
2. Square Enix: 7.580.000 St.
3. Bandai Namco: 7.500.000 St.
4. Capcom: 5.560.000 St.
5. Konami: 4.910.000 St.
6. Sega: 2.930.000 St.
7. Pokemon: 2.870.000 St.
8. Sony: 2.230.000 St.
9. Koei: 1.940.000 St.
10. Banpresto: 1.790.000 St.


Devil May Cry 4 kriegt keine Wii-Umsetzung

Sonntag, 24. Februar 2008

Bei uns vor zwei Wochen auf der PlayStation 3 und der XBox 360 erschienen, hat heute Hiroyuki Kobayashi [Producer von DMC 4] klargestellt, dass keine Umsetzung von Devil May Cry 4 auf der Wii produziert wird:

A comment from DMC4 producer Hiroyuki Kobayashi…

You know, a lot of people ask us if we are going to bring out a Wii version. I simply don’t think you can make the game the type of game it is, with the awesome graphics and control — I don’t think that would work on the Wii. So, I don’t think we’re going to bring one out, no.

“Wissen Sie, viele Leute fragen uns, ob wir eine Wii-Version herausgeben werden. Ich glaube ganz einfach, dass es nicht möglich ist, diese Art von Spiel mit herausragender Grafik und Steuerung herzustellen - Ich glaube, auf der Wii würde es einfach nicht funktionieren. Also denke ich nicht, dass eine Umsetzung kommen wird, nein.”

Mich störts nicht besonders, dass das Spiel nicht auf die Wii kommt, da ich vor allem mit der Kamera [zumindest in der Demo-Version] Mühe habe (zu viele, abrupte Wechsel der Perspektive). Nur die Begründung erscheint mir etwas seltsam: Grafik und Steuerung? Man erinnere sich: Die ersten drei Devil May Cry erschienen auf der PS2, dem grafisch schwächsten System der letzten Konsolengeneration. Steuerung? Wenn’s mit Wiimote und Nunchuck schlicht nicht klappen sollte, kann ja immer noch der Classic Controller oder der GCN-Controller verwendet werden…


Games Convention: Ab 2009 als mit neuem Namen [Games Com] in Köln

Samstag, 23. Februar 2008

Find ich gar nicht so schlecht… Leipzig und Dresden hab’ ich im Zusammenhang mit der GC07 schon letztes Jahr besichtigt, dann kann Köln nächstes Jahr kommen.

Die Spielmesse Games Convention soll ab 2009 nicht mehr in Leipzig sondern in Köln stattfinden. Das will die Frankfurter Allgemeine erfahren haben, eine offizielle Bekanntgabe soll der Branchenverband BIU am kommenden Montag in Berlin machen.

Nach Informationen der F.A.Z. wird sich der Name von Europas größter Messe für Video- und Computerspiele in ‘Games Com’ ändern, weil die Leipziger Messe die Namensrechte an der ‘Games Convention’ hat und nicht verkaufen will. Der neue Name wurde bewusst gewählt, um die eingeführte Abkürzung GC übernehmen zu können.

Auch in Sachsen wurde bestätigt, dass die Messe von 2009 an ohne Leipziger Beteiligung in Köln stattfinden soll. Man habe rechtliche Schritte gegen den Namen ‘Games Com’ erwogen, da er die Marke ‘Games Convention’ kopiere, die der Leipziger Messe gehört. Das Vorgehen werde aber nicht weiter verfolgt; man prüfe allenfalls, ob die Abkürzung GC geschützt sei.

Die Gesellschafter der Leipziger Messe - die Stadt und das Land Sachsen - wollten sich zu der Abwanderung nicht äußern. Der Leipziger Messechef Wolfgang Marzin sagte der F.A.Z., man arbeite „mit Vollgas“ an der Vorbereitung der siebten GC im August, die zur Rekordmesse zu werden verspreche.

Auch nach dem Ende des Vertrags mit dem BIU stehe man von 2009 an der Branche unter dem Namen ‘Games Convention’ zur Verfügung, in Leipzig ebenso wie mit dem asiatischen Ableger in Singapur. Das gelte auch für die Entwicklerkonferenz GCDC in Leipzig. Die GC sei eine europäische Leitmesse mit internationaler Ausstrahlung und richte sich nicht nur an deutsche Aussteller. Neben dem Dutzend im BIU vertretenen großen Unternehmen seien dort mehr als 450 weitere Anbieter zu finden.


Games Convention bald in Köln?

Mittwoch, 13. Februar 2008

Laut Medienberichten soll die Videospielmesse Games Convenzion ab 2009 offenbar in Köln stattfinden. Das schreibt Stern.de. Die Leipziger Messe bestätigt die Verhandlungen, aber ‘das letzte Wort’ sei noch nicht gesprochen.

‘Die Industrie möchte nach Köln’, bestätigte eine Sprecherin der Leipziger Messe. Abgeschlossen seien die Verhandlungen aber noch nicht. ‘Die Leipziger Messe besitzt die Marke, und die verkaufen wir nicht’, sagte die Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur DPA.

Vorstellbar sei, dass die Messegesellschaft die Games Convention weiter ausrichte - allerdings in einer anderen Stadt. Auch nach Angaben des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) sei noch keine Entscheidung gefallen. ‘Wir sind aktuell im Gespräch mit verschiedenen Messestandorten über eine Fortführung unserer Branchenmesse über das Jahr 2008 hinaus’, teilte ein Sprecher gegenüber Stern.de mit.

Als Gründe für eine Verlagerung führt die Branche unter anderem eine schlechte Anbindung Leipzigs an internationale Flugziele sowie ein begrenztes Einzugsgebiet an. Zudem sei die Hotel-Kapazität insbesondere bei Luxushotels begrenzt.

Für Köln spreche dagegen, dass die Stadt ein Standort der Computerspiele-Branche ist. Dort befindet sich auch die deutsche Niederlassung von Electronic Arts, des größten Computer- und Videospieleherstellers der Welt. ‘Es gibt keine Kritik an der Leipziger Messe - im Gegenteil’, betonte die Messe-Sprecherin.

Die Games Convention hat sich seit ihrem Start 2002 zur wichtigsten Messe der Branche in Europa entwickelt. 2007 kamen rund 185.000 Besucher nach Leipzig. Wegen dieses Erfolgs haben auch andere Messegesellschaften Interesse angemeldet. Sämtliche Markenrechte liegen aber bei der Leipziger Messe. Der BIU ist die Interessenvertretung der wichtigsten Anbieter von Unterhaltungssoftware in Deutschland. In diesem Jahr findet die Games Convention vom 20.08.08 bis 24.08.08 statt.


Verkaufszahlen aus Deutschland für November & Dezember 2007

Sonntag, 10. Februar 2008

Die Zeitung Euro am Sonntag hat Hardware-Verkaufszahlen für das Weihnachtsgeschäft in Deutschland veröffentlicht. Die Daten wurden von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erhoben und beziehen sich auf November und Dezember 2007.

Mit ihren Zahlen zum Konsolenmarkt deckt die GfK gut 80 Prozent aller Vertriebskanäle ab. Die tatsächlichen Verkäufe liegen deshalb etwas höher.

1. NDS: 653.000 St.
2. Wii: 339.000 St.
3. PS2: 184.000 St.
4. PS3: 136.000 St.
5. 360: 56.000 St.

Gesamtverkaufszahlen 2007
- NDS: 1,8 Mio. St. (Quelle: Nintendo)
- Wii: 675.000 St. (Quelle: Nintendo)

Diese beiden Zahlen entsprechen zwei Drittel aller verkauften Systeme und mehr als 50 Prozent des Hardware-Umsatzes von Euro 1 Mrd.

Und noch eine interessante Zahl für das Jahr 2007, die aber Nintendo nicht direkt betrifft:

- PS3: 309.000 St. (Quelle: GfK, seit Markteinführung im März 2007)

Das ist mehr als doppelt so viel wie Microsoft mit der Xbox 360 im gesamten Vorjahr geschafft hat.


Activision: kommende Spiele, Absatzprognosen

Samstag, 9. Februar 2008

Activision (Guitar Hero, Call of Duty, Tony Hawk) hat einige Ansagen geboten. Einerseits wären da natürlich die kommenden Spiele - allerdings wurde nicht gesagt, auf welchen Konsolen die Titel erscheinen werden, aber immerhin sollen alle noch in diesem Jahr auf den Markt kommen:

- ein James Bond-Spiel
- Madagascar 2
- Monsters vs. Aliens
- ein neues Spiderman-Spiel
- ein Nachfolger zu Marvel Ultimate Alliance
- zwei Guitar Hero-Titel
- ein neues Tony Hawk-Spiel
Ebenso hat Activision auf einer Telefonkonferenz bekanntgegeben, was für Absatzzahlen der Konzern betreffend Hardware erwartet:

PS2: 2 Mio. - 3 Mio. Einheiten
PS3: 3 Mio. - 4 Mio. Einheiten
360: 4 Mio. - 5 Mio. Einheiten
Wii: 6 Mio. Einheiten
Handhelds (alle Systeme): 10 Mio. Einheiten


Umfrage in Japan: Wii obenauf

Freitag, 18. Januar 2008

Eine Umfrage in Japan unter 3000 Spielern hat interessante Ergebnisse zu Tage gebracht. Die Ergebnisse seht ihr hier:

  • 43 % gaben an, die Konsole zu kaufen, auf der die meisten Spiele erscheinen, die sie “unbedingt spielen wollen”.
  • 43 % sagten, sie wollen die Konsole, über die am meisten gesprochen wird.
  • Für 6 % spielt as Portmonnee eine wichtige Rolle: Der Preis entscheidet letztendlich, welche Konsole es werden soll.
  • 10 % haben eine PS3, 25 % haben eine Wii, 3 % haben eine XBox360.
  • 28 % wollen in Zukunft eine Wii kaufen, 27 % eine PlayStation 3.

Spiele-Werbung verboten

Mittwoch, 16. Januar 2008

Zwar ist kein Spiel für Nintendos Plattform betroffen, dürfte aber doch einige interessieren: In England ist die Werbun von Stranglehold verboten worden, nachdem sich viele Zuschauer über zu frühe Sendezeiten und gewaltverherrlichende Inhalte beschwert haben - der Grund für’s Verbot ist denn auch die hohe Brutalität. Das Spiel gibt’s für PlayStation 3 und XBox 360.


Square Enix: Konzentration auf Wii, DS und PlayStation 3

Freitag, 11. Januar 2008

Yoicha Wada, der Präsident von Square-Enix (u. a. Final Fantasy, Dragon Quest) hat in einem Interview mit der Nikkei über die künftige Planung gesprochen. Dabei sagte er, dass in Zukunft drei Plattformen ein Hauptaugenmerk erhalten: Als Handheld sei dies der Nintendo DS, bei den Konsolen die Wii und die PlayStation 3. So soll ein grosser Teil des Kapitals und der Infrastruktur auf die beiden Nintendo-Systeme ausgerichtet sein - nicht zuletzt weil Square-Enix vom anhaltenden Erfolg der Wii erstunt ist. Er dachte ursprünglich, dass Wii und PS3 nebeneinander existieren würden, nun sehe es aber so aus, als würde der Konsument entscheiden, wo am meisten Geld zu holen ist. Zu guter Letzt meinte er noch, dass er daran glaubt, dass sein Team noch viel mehr aus der Konsole wird herausholen können, als bisher gesehen wurde.